Pflegereform 2025.

Der Entlastungsbetrag

eine wichtige Säule in der ambulanten Versorgung!

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Der Entlastungsbetrag hält Menschen länger selbstständig, entlastet Angehörige und verhindert teure Pflegeheimeintritte.

Kurz und knapp.

Die ehrliche Sichtweise von Pflegebedürftigen.

Unterstützer des Entlastungbetrages.

+1,6 Mio. Pflegebedürftige

+3 Mio. pflegende Angehörige

+ 18.000 Anbieter für Alltagshilfe

+1.000 Pflegeberater, Pflegestützpunkte, Arbeitgeber...

Zahlen, Daten & Fakten. 

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80 % der Pflegebedürftigen

haben nicht die finanziellen Möglichkeiten, Alltagshilfe im Umfang des Entlastungsbetrags (131 €/Monat) privat zu bezahlen.

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19 % der Pflegebedürftigen

in Deutschland leiden unter Einsamkeit.

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22% der Nutzer

von Alltagshilfe würden ohne diese Unterstützung ernsthaft über einen Umzug ins Pflegeheim nachdenken

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30 % aller Stürze 

bei Pflegebedürftigen passieren im häuslichen Umfeld.

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Nur rund 5%

der jährlichen Ausgaben der sozialen Pflegeversicherung entfallen auf den Entlastungsbetrag. 

Wirkung auf einen Blick. 

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Reduziert Einsamkeit

Wöchentliche Besuche mindern Isolation und stärken soziale Kontakte.

→ Senkt Einsamkeit um 20 %, spart 167 Mio. € pro Jahr.

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Verzögert den Eintritt ins Pflegeheim

Hilft, länger selbstbestimmt zu Hause zu leben.

→ Spart 18 Mrd. € pro Jahr (davon 4,1 Mrd. € Pflegekassen, 13,9 Mrd. € Privat/Angehörige).

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Verhindert Stürze im Haushalt

Unterstützt bei gefährlichen Tätigkeiten und senkt Unfallrisiken.

→ Bis zu 30 % weniger Stürze, spart 390 Mio. € pro Jahr.

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Entlastet pflegende Angehörige

Dies steigert die Wertschöpfung am Arbeitsmarkt und

→ Verhindert 1,4 Mrd. € Wertschöpfungsverlust und 50 Mio. € Mindereinnahmen pro Jahr.

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Entkräftet den Fachkräftemangel

Fachrkärfte übernehmen weniger haushaltsnahe Tätigkeiten, mehr Zeit für Kernaufgaben.

→ Verhindert einen Mehrbedarf von rund 117.000 Vollzeitkräften.

Ziele des Bundesministeriums für Gesundheit

Alle vier Ziele des BMG im Hinblick auf die Pflegereform werden durch den Entlastungsbetrag erfüllt.


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Nachhaltige Finanzierung

EB senkt langfristige Pflegekosten

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Stärkung häuslicher Pflege

EB verhindert Heimeintritt

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Entlastung Angehöriger

EB sichert Erwerbsarbeit

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Prävention fördern

EB verzögert Fortschreiten der Pflegebedürftigkeit

Unsere Forderungen.

Alltagshilfe ist eine wichtige präventive Maßnahme, um Pflegebedürftige und ihre Angehörigen zu entlasten. Dadurch ist es möglich, dass die Betroffenen so lange wie möglich in den eigenen vier Wänden leben können.

Der Entlastungsbetrag sollte daher auch weiterhin eine wichtige Säule in der ambulanten Versorgung bleiben.  

Entlastungsbetrag stärken.

Was kann die Politik machen, um den Entlastungsbetrag in der neuen Reform zu stärken?

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Einheitliche Qualifizierungsstandards 

Aktuell variieren die Anforderungen an Anbieter von Alltagshilfe zwischen 30 und 200 Stunden Schulung – je nach Bundesland. Das führt zu Ungleichheit, weniger Anbietern und schlechterer Versorgung. Einheitliche, realistische Standards sichern Qualität und sorgen dafür, dass alle Pflegebedürftigen gleichermaßen profitieren.


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Schnelle und digitale Abrechnung

Anbieter warten oft zwei bis drei Monate auf ihr Geld und müssen Papierberge verschicken. Das kostet Zeit, Geld und treibt die Preise hoch. Digitale Abrechnung und Auszahlung innerhalb von zwei Wochen entlasten Anbieter und sichern die Versorgung.

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Entlastungsbetrag realistisch anpassen

Der Entlastungsbetrag von 125 € (2017) auf 131 € (heute) blieb weit hinter den realen Kostensteigerungen zurück.

→ Das entspricht einem Anstieg von nur 5 %, während der gesetzliche Mindestlohn im gleichen Zeitraum um über 45 % stieg – real sinkt die Wirkung auf die Nutzer.

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Versorgung in strukturschwachen Regionen stärken

In ländlichen Gebieten gibt es oft kaum Anbieter für Alltagshilfe – das schafft Versorgungslücken. Wir fordern gezielte Förderprogramme für Anbieter, damit auch dort Unterstützung verfügbar bleibt.

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Gesellschaftliche Anerkennung stärken

Alltagsbegleiter leisten wertvolle Arbeit, werden aber gesellschaftlich und politisch kaum wahrgenommen.

Bundesweite Kampagnen zur Wertschätzung und mehr Mitsprachemöglichkeiten für Alltagsbegleiter in politischen Gremien.

Die Stimmen aus der Praxis.

"Dank der Alltagshilfe kann ich weiterhin in meiner schönen Wohnung leben ohne in ein Pflegeheim zu müssen."

- I. Lindemann aus Berlin, Pflegebedürftige

Jetzt handeln!

Pflegebedürftige und ihre pflegenden Angehörigen finden kaum Gehör. 

Das können Sie ändern.

  • Positionspapier herunterladen

  • Kontakt zu Abgeordneten aufnehmen

  • Öffentliche Unterstützung zeigen (Petition, Social Media)

Die Vorgeschichte.

Erfahren Sie, warum der Entlastungsbetrag in den letzten Monaten stärker genutzt wird und warum das gut ist.

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Start 2017.

Der Entlastungsbetrag wurde 2017 eingeführt. Die Zulassungshürden für Anbieter waren zu hoch und die Abrechnung mit den Pflegekassen zu bürokratisch. In den ersten Jahren führte dies zu einem Mangel an Anbietern.

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Nur 15% nutzten den Entlastungsbetrag. 

Über den Entlastungsbetrag wurde sehr wenig aufgeklärt, sodass 45 % der Pflegebedürftigen gar nicht wussten, dass sie einen Anspruch darauf haben. Die geringe Nutzung ist auf zu wenige Anbieter und zu wenig Aufklärung zurückzuführen.

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Jetzt nutzen es 40%.

In den letzten Monaten wurden in fast allen Bundesländern die Verordnungen angepasst, da sich die Anbieter und die Pflegebedürftigen beschwert hatten. Außerdem warben die Anbieter mit eigenem Geld für ihr Angebot. Das führte zu mehr Angeboten, zu mehr Bekanntheit und zu einer stärkeren Nutzung.

Die Ausgaben für den Entlastungsbetrag liegen derzeit bei rund 5 % der jährlichen Ausgaben der sozialen Pflegeversicherung.

Fakten vs. Mythen

Was Gegner sagen – und warum es nicht stimmt.

"Mitnahmeeffekte – auch Nicht-Pflegebedürftige profitieren“

90 % der Nutzer:innen könnten sich Hilfe ohne den Betrag nicht leisten – kein „Luxus“. Außerdem ist der Entlastungsbetrag keine Geldleistung, sondern eine Sachleistung, die nur von zugelassenen Anbietern erbracht wird. 

„Kein Präventionseffekt“

Alltagshilfe ist Prävention – erhält Selbstständigkeit, reduziert Einsamkeit, verzögert Pflegegradanstieg und Pflegeheimeintritt.

„Zu teuer“

Kostenanteil rund 5 % der SPV, Folgekosten bei Abschaffung höher als Einsparung.

„Subsidiarität: private Vorsorge zuerst“

Frühe Hilfen verhindern große und teure Risiken für die Solidargemeinschaft. Wenn pflegende Angehörige oder Pflegedienste einspringen müssen, verstärkt das den Fachkräftemangel.

Unterstützen auch Sie diese Kampagne.

In der aktuellen Reform werden die Bedürfnisse von Pflegebedürftigen und pflegenden Angehörigen kaum berücksichtigt.

Unterstützen Sie sie mit einer Online-Petition. Das kostet nur fünf Minuten Ihrer Zeit.

Q&A

Wichtige Fragen und Antworten zum Entlastungsbetrag und Pflegegrad 1. 

Impressum

Angaben gemäß § 5 TMG:


Verantwortlicher: Ali Abderrahmane

E-Mail: info@entlastungsbetrag.de


Streitschlichtung

Die Europäische Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung (OS) bereit:

https://ec.europa.eu/consumers/odr

Unsere E-Mail-Adresse finden Sie oben im Impressum.

Wir sind nicht bereit oder verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.

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Quelle: e-recht24.de


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